ABEG-Gruppe setzt auf Polen
ABEG-Gruppe setzt auf Polen

Die Hauptniederlassung der Wälzlagerexperten befindet sich in Tychy bei Katowicz. Betreut wird von Tychy aus der gesamte Süden Polens von Görlitz und Breslau bis Krakau und Rzeszow an der Grenze zur Ukraine. Die zweite Niederlassung in Lodz liegt im Zentrum Polens. Vier Findling-Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung sind in Polen im Außendienst aktiv, ein weiterer Kollege übernimmt die Koordinierung und Auftragsabwicklung mit der Findling-Zentrale in Karlsruhe. „Durch die strategische Erweiterung der ABEG-Gruppe können wir auf dem polnischen Markt standortübergreifend ein Höchstmaß an technischer Beratung, Qualität, Produktauswahl und Preisstabilität gewährleisten“, sagt Klaus Findling, Unternehmensgründer und Geschäftsführer der Findling Wälzlager GmbH.
www.findling.com
15 Jahre Michael Koch GmbH
15 Jahre Michael Koch GmbH

Meilensteine waren sichere, drahtbasierte Bremswiderstände mit hoher Schutzart, selbstschützende Bremswiderstände auf Basis PTC mit Spannungsfestigkeit bis 1100 VDC, ein Bremswiderstands-Baukastensystem mit gut 60000 Verkaufsprodukten, ein Energiespeicher, der ohne Konfiguration und Inbetriebnahme mit praktisch jedem Umrichter auskommt sowie eine Energieversorgungseinheit, die den Gleichstromzwischenkreis von Umrichtern auch bei Netzausfall stützt. Inzwischen hat sich das Unternehmen vom reinen Hersteller passiver Bauelemente zum Lösungsanbieter für das Management von Bremsenergie in Antriebsumrichtern gewandelt. „Mit der Markteinführung von Dynamischem Energiespeicher DES und Dynamischer Energieversorgung DEV haben wir die Neuausrichtung zu noch mehr Nutzen für unsere Kunden geschafft. Das stärkt gleichzeitig unsere Überzeugung, unser Unternehmen auch künftig in die richtige Richtung weiter entwickeln zu können“, sagt Michael Koch.
Produktionskapazität für Zusatzwasserpumpen erweitert
Produktionskapazität für Zusatzwasserpumpen erweitert

Auf der neuen Kombilinie sollte sowohl die Fertigung der aktuellen Version der Zusatzwasserpumpe (Generation II), als auch der zu dieser Zeit noch in Entwicklung befindlichen dritten Generation möglich sein. Die Anforderung, den hohen Qualitätsstandard für die Serienproduktion zu sichern, konnte durch die Entwicklung zusätzlicher Lösungen für beide Produkte erfüllt werden. Systematische Vorarbeit und permanenter Austausch mit den in Frage kommenden Sondermaschinenbauern schon während der Angebotsphase erlaubten bereits im März 2011 die Bestellung der beiden Linienteile, bestehend aus Vor- und Endmontage. Ende Januar 2012 konnte die Serienfreigabe im Werk Monheim erfolgen. Zum Einsatz kommen die kleinen Zusatzwasserpumpen in immer mehr Versionen der unterschiedlichsten Plattformen international führender Hersteller. Mit seinen erweiterten Produktionskapazitäten, aber auch mit einer Reihe weiterer Angebote ist Bühler Motor gut gewappnet, seine Kunden wirkungsvoll bei der weiteren Verbreitung von Maßnahmen zur CO2-Reduzierung zu unterstützen.
Grundfos unter den 100 besten Arbeitgebern
Grundfos unter den 100 besten Arbeitgebern

Basis der Erhebung ist eine umfangreiche Mitarbeiterbefragung, bei der unter anderem zentrale Arbeitsplatzthemen wie Führung, Zusammenarbeit, Anerkennung, Bezahlung, berufliche Entwicklung und Gesundheit bewertet werden. Im März zeichneten die Juroren das Unternehmen als einen der 100 besten Arbeitgeber Deutschlands aus. Damit wurde das Unternehmen nach 2005, 2006, 2008 und 2009 bereits das 5. Mal gewürdigt, jede Teilnahme führte bislang zu einer vorderen Platzierung. Monika Eichner (links), Global HR Project Managerin der Grundfos Gruppe, und Daniela Aiudi, Personalleiterin der Grundfos GmbH, nahmen die Auszeichnung in Berlin entgegen.
SKF erhält Auftrag von Vestas
SKF erhält Auftrag von Vestas
„Vestas ist ein renommierter Hersteller von Windturbinen, mit dem wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten. SKF ist der wichtigste Entwicklungspartner für die V112 Turbine. Auf Grund unseres umfassenden Wissens und der fundierten Erfahrungen im Windenergiesegment konnten wir eine besondere Lösung für diese neue Turbine entwickeln," sagt Tom Johnstone, SKF Konzernchef. „Windkraftanlagen sind ein wichtiger Industriezweig für die SKF Gruppe. Wir werden auch weiterhin in diesen Geschäftsbereich investieren und neue Lösungen für kosteneffektivere Anlagen entwickeln.
Wechsel im Top-Management von Mitsubishi Electric
Wechsel im Top-Management von Mitsubishi Electric

Aus dem Corporate Office des Unternehmens in Uxbridge/England agierend, ist Kei Uruma für die Leitung der europäischen Vertriebsgesellschaft zuständig. Darüber hinaus repräsentiert er die Mitsubishi Electric Corporation in Europa. Kei Uruma: „Ich freue mich auf die Herausforderung, die diese Funktion mit sich bringt. Ich möchte sehr dazu beitragen, Mitsubishi Electric zu einem führenden, sich in der Umwelt engagierenden Unternehmen zu machen – welches auf der ganzen Welt vertreten ist.“
Urumas Laufbahn bei Mitsubishi Electric startete im Jahre 1982. Zunächst war er in der Factory Automation Division in Nagoya/Japan für das Unternehmen tätig. Seitdem bekleidete er verschiedene Positionen in Japan und Europa. Von 2004 bis 2006 übernahm er die Position des Präsidenten der deutschen Niederlassung. 2010 wechselte er in die Global Strategic Planning and Marketing Division, welche sich in dem Headquarter von Mitsubishi Electric in Tokyo befindet. Ein Jahr später übernahm der Manager die Position des Europäischen Vize-Präsidenten mit Sitz in London, von wo aus er in die aktuelle Position wechselte.
ABB: Automatisierung und Antriebe mit Wachstum
ABB: Automatisierung und Antriebe mit Wachstum

Die deutsche Landesgesellschaft des ABB-Konzerns habe damit den Weg zu nachhaltigem, profitablem Wachstum fortgesetzt. Der Auftragseingang konnte gegenüber dem Vorjahr von 3,74 Mrd. Euro leicht auf 3,76 Mrd. Euro gesteigert werden. Wichtigste Stütze war dabei der Heimmarkt: 60% der Aufträge kamen aus dem Inland, nur 20% aus Ländern außerhalb Europas. Der Umsatz legte um 13% zu und belief sich auf 3,43 Mrd. Euro gegenüber 3,03 Mrd. Euro im Jahr 2010. Hier habe sich vor allem die Abrechnung der Offshore-Windpark-Projekte in der Nordsee positiv ausgewirkt. „Die guten Zahlen aus dem vergangenen Geschäftsjahr verdanken wir nicht zuletzt dem Auftrag DolWin2 zur Anbindung weiterer Offshore-Windparks in der Nordsee an das deutsche Stromnetz. Dies ist der größte Stromübertragungs-Auftrag in unserer Geschichte“, sagt Peter Terwiesch, Vorstandsvorsitzender der ABB AG und Leiter der Region Zentraleuropa. „Wir haben als Technologieführer weiter an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen.“
Vogelsang baut Kompetenzspektrum aus
Vogelsang baut Kompetenzspektrum aus

Der deutsche Windanlagenhersteller Powerwind zählt zu den ersten Herstellern, die im Ölstaat am Kaspischen Meer vertreten sind. An der Schulung nehmen vier Techniker der Stützpunkte Bochum und Hamburg sowie zwei Techniker des Stützpunktes Baku teil. Damit will der Hersteller sein Kompetenzspektrum weiter ausbauen. Die Servicetechniker in Aserbaidschan wurden vor ihrer Entsendung insgesamt acht Wochen in Deutschland ausgebildet. Für Vogelsang ist dies ein strategischer Schritt, um zukünftig den aufstrebenden Markt in Zentralasien direkt mit Personal vor Ort zu bedienen. Zusätzlich zur fachlichen Ausbildung wurde der Servicestützpunkt mit einem Allrad Servicefahrzeug sowie einem vollständigen Satz Werkzeuge für alle anfallenden Arbeiten an Windkraftanlagen ausgestattet.
SMP feiert 30-jähriges Bestehen
SMP feiert 30-jähriges Bestehen

Im badischen Graben-Neudorf in der Nähe von Karlsruhe stellt SMP mit zur Zeit rund 150 Mitarbeitern elektronische Bauelemente auf Basis weichmagnetischer Werkstoffe her. Die Bauelemente finden Einsatz in Umrichtern für die Industrie, in Windturbinen und in der Photovoltaik, in Bahntechnik, Medizintechnik und vielen anderen Anwendungen in Antriebstechnik und Leistungselektronik. Von Anfang an war Forschung und Entwicklung ein Schwerpunkt des Unternehmensgründers Vasilios Gemenetzis. Der Ingenieur für Werkstoffkunde promovierte 1979 an der Technischen Universität Karlsruhe in Pulvermetallurgie und gründete 1982 im badischen Walldorf das Unternehmen zur Herstellung von Sintermetallen nach einem selbst entwickelten Verfahren. Zwei Jahre später zog der wachsende Betrieb nach Graben-Neudorf. Seit 1994 ist SMP auf die Herstellung von elektronischen Bauelementen spezialisiert. Die Werkstoffkunde spielt bei der Entwicklung der äußerst verlustarmen induktiven Bauelemente nach wie vor eine herausragende Rolle: die für die Bauelemente verwendeten Pulververbundwerkstoffe werden kundenspezifisch für jede Anwendung eigens hergestellt.
50 Jahre TWK Elektronik
50 Jahre TWK Elektronik

In den 70er Jahren kam dann eine eigene Entwicklung und Fertigung auf diesem Gebiet hinzu. Heute hat TWK knapp 100 Mitarbeiter und hat sich auf dem Markt der Drehgeber, Neigungs- und Längenmesssysteme einen Namen gemacht. Für das mittlerweile von Johannes W. Steinebach geleitete Unternehmen steht als zuverlässiger Lieferant die Kundenzufriedenheit immer im Vordergrund. Da jede Kundenapplikation ihre Besonderheiten aufweist, hat es sich der Hersteller zur Aufgabe gemacht, die Komponenten an die Wünsche des Kunden anzupassen, um immer eine optimale Lösung bieten zu können.
Nord mit weltweitem Markenauftritt
Nord mit weltweitem Markenauftritt

Der Begriff „Drivesystems“ soll das Unternehmen direkt als Anbieter umfassender Lösungen in der Antriebstechnik kenntlich machen und damit auch klar die weit über das Stammgeschäft im Getriebebau hinausgehenden Kompetenzen verdeutlichen. Die durchgängige Verwendung des in vielen Märkten bereits eingeführten Namens wird die Töchter in aller Welt besser als Mitglieder der Technologiegruppe erkennbar machen. Die seit Jahren kräftig wachsende Präsenz des Antriebsherstellers gerade in außereuropäischen Schlüsselmärkten wurde 2011 erneut ausgeweitet. Zu den jüngsten Neuzugängen zählen unter anderem ein weiteres Werk in China (Tianjin) sowie das in Melbourne errichtete erste eigene Montagewerk in Australien, das Anfang Oktober offiziell eingeweiht werden konnte.
Sick AG gehört zum zehnten Mal zu
Sick AG gehört zum zehnten Mal zu Deutschlands besten Arbeitgebern

Den Grund für den kontinuierlichen Erfolg sieht der Personalvorstand nicht nur darin, dass in der Sick AG die so genannten „Grundsätze zur Führung und Zusammenarbeit“ (GFZ) fest etabliert sind, die auf den Aspekten Kompetenz, Respekt und Erfolg beruhen und weltweit einen verbindlichen Handlungsrahmen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darstellen. Ebenso viel Bedeutung misst er dem sogenannten SOUL-Prozess (Sick Organisations- und UnternehmensLeitbild) bei: „SOUL ist die „Seele“ unseres Unternehmens und beschäftigt sich damit, die Unternehmenskultur bei Sick weiterzuentwickeln. So stellen wir sicher, dass die GFZ beachtet und gelebt werden“, erläutert Vatter.
Nanotec mit Niederlassung in USA
Nanotec mit Niederlassung in USA

Die in Madford, Massachusetts, ansässige Tochtergesellschaft des Herstellers von Antriebslösungen firmiert unter Nanotec Electronic US, Inc. und wird den gesamten US-amerikanischen und kanadischen Markt abdecken. Neben dem direkten Vertrieb konzentriert sich das Unternehmen auf den Aufbau eines US-weiten Händlernetzes. Die US-Tochter wird das gesamte Produktspektrum des Herstellers bereitstellen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den hybriden Linearaktuatoren, die zunehmend als Alterantive zu pneumatischen oder hydraulischen Linearaktuatoren eingesetzt werden. „Auch in den USA sehen wir den Trend zu Antrieben mit hochwertiger Elektronik, die dadurch auch in der Lage sind, selbstständige Steuerungsaufgaben ohne übergeordnete SPS zu übernehmen“, so Stephan Huber, Geschäftsführer von Nanotec Electronic GmbH & Co. KG. Für den Aufbau des US-Geschäfts vor Ort konnte mit Michael McShane ein erfahrener Antriebsexperte und Marktkenner gewonnen werden.
Schaeffler erzielt in 2011 Spitzenwerte
Schaeffler erzielt in 2011 Spitzenwerte

Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 12 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Der Vorstandsvorsitzende der Schaeffler AG, Dr. Jürgen M. Geißinger, sagte anlässlich der Bilanzpressekonferenz: „Nach dem Vorjahr konnten wir unser Ergebnis in 2011 in allen Bereichen nochmals verbessern. Dies unterstreicht den großen Einsatz unserer Mitarbeiter weltweit. Als global ausgerichtetes Unternehmen sind wir mit unserem breiten Portfolio von Komponenten und Systemen für die Automobilindustrie und die industriellen Sektoren strategisch sehr gut aufgestellt.“ Alle Regionen und Sparten trugen zu dieser Entwicklung bei. Die Region Asien Pazifik verzeichnete mit 18 Prozent das höchste Umsatzwachstum, gefolgt von Europa ohne Deutschland mit 14 Prozent, Nordamerika mit 12 Prozent und Deutschland mit 11 Prozent.
Baumer-Gruppe baut internationale Vertriebspräsenz aus
Baumer-Gruppe baut internationale Vertriebspräsenz aus
Dadurch habe sich Baumer als zuverlässiger Partner für international agierende und anspruchsvolle Kunden etabliert, heißt es von Unternehmensseite. So arbeite Baumer mit der Marke Bourdon seit Jahrzehnten mit weltweit renommierten großen Ölkonzernen in der Förderung, Transport und Verarbeitung zusammen. „Dieses Know-how, die mehr als 160 Jahre lange Marktpräsenz von Bourdon sowie die weltweite Vernetzung wird Baumer Middle East vor Ort mit einem professionellen und hoch motivierten Team einsetzen, um den Kundensupport in der Region noch weiter zu verstärken“, kündigt Dr. Amer Tarraf, neuer Geschäftsführer von Baumer Middle East FZE, an. Schließlich böten die stark wachsenden Märkte im Mittleren Osten eine vielversprechende Perspektive durch eine zunehmende Nachfrage nach maßgeschneiderten und innovativen Qualitätslösungen.
Verstärkung für Nabtesco
Verstärkung für Nabtesco

Nach seiner Ausbildung zum technischen Zeichner im Bereich der Antriebstechnik sowie einem Maschinenbau-Informatik Studium war Herr Marco Pawliszak seit 2002 als Entwicklungsingenieur, zuletzt in der Konstruktion und Weiterentwicklung von Sonder- und Großgetrieben, tätig. Mit seinem Fachwissen unterstützt Marco Pawliszak nun die intensive und individuelle Kundenbetreuung von Nabtesco.
Findling verstärkt Vertriebsteam
Findling verstärkt Vertriebsteam

Der Karlsruher Spezialist für Lager- und Lineartechnik konnte Andreas Follath (Bild links) als ABEG-Berater Key Account gewinnen. Ergänzend zu seinem Studium des Wirtschaftsingenieurswesens absolvierte Follath nach dessen Abschluss eine kaufmännische Ausbildung. Umfassende Berufserfahrung in Deutschland, Österreich und der Schweiz sammelte er zunächst als Key-Kunden-Betreuer und knapp 14 Jahre als Customer Service Manager für die Innendienst-Verkaufsteams zweier großer amerikanischer Medizintechnik-Konzerne. Berufsbegleitend hat er sich zum Betriebswirt weitergebildet. Damit verfügt er laut Unternehmen über beste Voraussetzungen für die Beratung von Findling-Kunden zu den erklärungsbedürftigen Produkten der Investitionsgüterindustrie. Nationales und internationales Projektmanagement erweiterten seinen Blickwinkel für deren Tagesgeschäft.
Jörg Dammer ergänzt das Findling-Team als Produktmanager für die ABEG eXtreme series, die im vergangenen Jahr mit großem Erfolg auf dem Markt eingeführt wurden. Zu seinen Aufgaben gehören zudem die Markt- und Produktanalysen. Darüber hinaus ist der 32-Jährige in wichtigen Schlüsselindustrien in der Kundenbetreuung tätig. Neben seinem Studium Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Marketing und Anglistik an der Universität Mannheim, das nach dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium folgte, war er bereits in der Praxis in den Bereichen Verkauf sowie Produkt- und Kommunikations-Marketing tätig.
Baumüller India bezieht neue Geschäftsräume
Baumüller India bezieht neue Geschäftsräume

Indien und China zusammen trugen 2010 einen bedeutenden Teil zu den Umsätzen des Unternehmens mit Hauptsitz in Nürnberg bei. Neben dem Vertrieb von Baumüller-Produkten und Lösungen bietet das indische Tochterunternehmen vor allem Dienstleistungen in den Bereichen Installation, Montage und Verlagerung von Maschinen an. Jochen Loy, Director of the Board in Indien und Geschäftsführer der Baumüller Holding erklärt: "Unsere Mitarbeiterzahlen steigen immer weiter an, deshalb haben wir im letzen Jahr neue Geschäftsräume bezogen. Dort wurden nun die zuvor getrennten Geschäftsbereiche Vertrieb und After Sales zusammengefasst." Atul Dave, Geschäftsführer der Baumuller India Pvt. Ltd führt aus: "Neben den Geschäftsräumen des Hauptsitzes im indischen Maschinenbauzentrum Pune sollen bald auch zahlreiche Außenstellen Nähe zum Kunden und damit optimalen Service gewährleisten."
Der indische Teil der Baumüller-Gruppe soll Kunden des deutschen Mutterunternehmens auf dem Weg in den asiatischen Raum begleiten, die Geschäfte mit Stammkunden vor Ort weiter ausbauen und in Indien sowie Nachbarländern zur Neukundengewinnung beitragen.
Wachstumsmarkt Kunststoff
Neben der Verpackungs-, Textil- und Druckindustrie ist für Baumuller India besonders die Kunststoffindustrie von Interesse. Derzeit erreicht in Indien nur etwa die Hälfte der leicht verderblichen Lebensmittel die Bevölkerung. Um diesem Missstand entgegenzuwirken und den Prozentsatz konsumierter Lebensmittel auf 70% zu erhöhen, fördert die indische Regierung nun eine effizientere Verwendung von Lebensmitteln. Ein besonders wichtiger Punkt dabei ist das Verpacken der Lebensmittel vor Transport, Lagerung und Verkauf. Da nun der Großteil der Lebensmittelverpackung aus Plastik besteht, wird im Bereich Kunststoffe in den kommenden Monaten ein enormer Nachfrageanstieg erwartet. "Derzeit beträgt der Plastikverbrauch in Indien pro Kopf nur etwa 16% des chinesischen und nur 5,5% des brasilianischen Verbrauchs", sagt Atul Dave, "und da wir 40% unserer Geschäfte in diesem Industriezweig tätigen, erwarten wir für die kommenden Jahre ein enormes Wachstum".
10 Jahre Danfoss Solutions
10 Jahre Danfoss Solutions
Energieeinsparungen haben einen großen Einfluss auf drei wesentliche Faktoren in einem Unternehmen: Die Wettbewerbsfähigkeit, die CO2-Emissionen und den Gewinn.
"Der Einfluss ist in den letzten 10 Jahre, in denen Danfoss Solutions existiert, nicht geringer geworden. Im Gegenteil! Aber das Beste ist: Die Technologie ist bereits vorhanden, mit der Unternehmen 20 bis 30% ihrer Energiekosten sparen können. Die Investitionen haben sich nach 2 bis 3 Jahren amortisiert, und dies, ohne dass wir jedes Mal das Rad neu erfinden müssen. Aus diesem Grund sind Energieeinsparungen mit Hilfe bestehender Technologie die kostengünstigste Möglichkeit, CO2-Emissionen hier und jetzt zu reduzieren", sagt Johnnie Rask Jensen, Geschäftsführer von Danfoss Solutions A/S, Kolding, Dänemark.
Energiepreise stehen auf der Agenda
Energiekosten standen in den Unternehmen bisher nicht im Fokus des Managements. Dies hat sich aber im Laufe der vergangenen Jahre mit dem starken Anstieg der Energiepreise zusehends geändert. "Wir können diese Entwicklung unter anderem in der Braubranche beobachten, wo die Energiekosten nun den drittgrößten Faktor nach Lohnkosten und Rohstoffen ausmachen. In der Folge müssen sie neue Lösungswege finden, um Kosten zu senken", sagt Johnnie Rask Jensen und rechnet folgendes vor: "Die dänische Industrie gibt jährlich circa 4 Mrd. Euro für Energie, Wasser und Abwasser aus. Eine Einsparung von 20% beliefe sich auf 800 Mio. Euro jährlich. Dieses Einsparpotential lässt sich unter anderem dadurch realisieren, dass Frequenzumrichter auf Produktionsmaschinen installiert, Kühl- und Klimaanlagen gesteuert und Thermostate an Wärmequellen installiert werden. Realisieren wir nur die Hälfte des Potentials, ergibt dies einen Umsatz von circa 1,2 Mrd. Euro für die Branche der Anbieter von Energiesparlösungen. Auf europäischer Ebene ist das Potential sogar 100 Mal größer."
Attraktive Perspektiven
Danfoss Solutions arbeitet nach dem sogenannten ESCO Business-Modell (Energy Service COmpany). Johnnie Rask Jensen ist davon überzeugt, dass in den dänischen Energy Service Companies das Potential für eine neue Industrie liegt, die die Windenergieindustrie noch übertreffen könnte.
In den Energiesparprojekten mit seinen Kunden hat Danfoss Solutions A/S laut eigenen Angaben 2010 insgesamt 60 Mio. kWh Elektrizität gespart – was circa 12000 Haushalten entspricht. Die Mitarbeiter von Danfoss Solutions reisen in Verbindung mit den Energiesparprojekten. Daher führen die diese Projekte ebenfalls zu CO2-Emissionen, heißt es. Dennoch sei die Gesamtbalance positiv: Für 1 Tonne CO2-Emissionen der Reisen der Danfoss Solutions Mitarbeiter, sparten sie nach eigenen Berechnungen 160 Tonnen CO2 in den Projekten ein.
Elektromobil in die Zukunft
Elektromobil in die Zukunft
Die Aussteller der MobiliTec zeigen hybride und elektrische Antriebstechnologien, mobile Energiespeicher, Ladeinfrastrukturmöglichkeiten und alternative Mobilitätstechnologien. Auf der zentralen Plattform für den wachsenden Markt der Elektromobilität präsentieren sich mehr als 150 Aussteller. In direkter Anbindung zur MobiliTec befindet sich die Energy, die weltweit größte Messe für Energietechnologien. Dort wird die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette gezeigt, von der Energieerzeugung, -versorgung, -übertragung und -verteilung bis hin zur Transformation und Speicherung.
„Der Schlüssel zum Erfolg der Elektromobilität liegt in der branchen- und unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure. Auf der Hannover Messe bieten wir dafür das richtige Umfeld und vernetzen die erforderlichen Bereiche“, sagt Dr. Wolfram von Fritsch, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe AG.
Der Vorsitzende des Lenkungskreises der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) und Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, Prof. Henning Kagermann, ist Schirmherr der MobiliTec. Er sieht im Wesentlichen drei Schwerpunkte, die die NPE in den nächsten Jahren zügig angehen muss: Forschung und Entwicklung, Normung und Qualifizierung. Die Bundesregierung habe wenige Tage nach dem zweiten Bericht der NPE diese Schwerpunkte in ihr Regierungsprogramm aufgenommen und werde bis zum Ende der Legislaturperiode eine Milliarde Euro Technologieförderung vergeben.
Das Programm Forschung & Entwicklung (F&E) der NPE umfasst sechs Leuchtturmprojekte, von denen allein für das Projekt Batterie laut Kagermann rund 980 Mio. Euro veranschlagt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verfolgt dabei zwei strategische Linien: Erstens soll Deutschland ein führender Forschungsstandort in der Elektrochemie werden. Dazu werden vier Kompetenzzentren ausgebaut. Zweitens soll Deutschland technologisch führend werden in der Massenproduktion sicherer und bezahlbarer Batteriesysteme. Dazu wird eine Pilotanlage im Kompetenzzentrum Ulm gefördert. Derzeit bewerben sich rund 20 Konsortien um die Fördermittel im Bereich Batterie.
Gemeinschaftsstand E-Motive
Mit rund 20 Ausstellern ist der Gemeinschaftsstand E-Motive ein Schwerpunkt innerhalb der MobiliTec. Auch dort wird der disziplinübergreifende Austausch zwischen Herstellern von Fahrzeugen und mobilen Maschinen, der Zulieferindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der Elektrotechnik gefördert. Dabei steht der elektrische Antriebsstrang im Mittelpunkt. Ob in Kombination mit einer Verbrennungskraftmaschine, einer Brennstoffzelle oder ausschließlich batteriegespeist – die Systeme bestehen im Wesentlichen aus dem Elektromotor, der Leistungselektronik, der Steuerung und einer Speicher- beziehungsweise Puffereinheit für die elektrische Energie.
Anwenderforum MobiliTec
Das Forum ermöglicht den intensiven Dialog zwischen Herstellern und Anbietern. In den Fachvorträgen diskutieren Experten aktuelle Trends sowie neue Anwendungsmöglichkeiten. Dabei stehen technische Komponenten der Elektromobilität sowie die Themen Ladeinfrastruktur, Smart Grid und Batterieproduktion im Mittelpunkt.
Zur MobiliTec erscheint bei den Vereinigten Fachverlagen Mainz auch wieder die offizielle Messezeitschrift "E-Mobility". Wenn Sie schon heute mehr darüber wissen möchten oder sich für Elektromobilität interessieren, dann besuchen Sie unsere Homepage.
